Projektbeschreibung RegioLab
Kurzbeschreibung Regiolab
Die grenzüberschreitende Region (Steiermark, Kärnten und Burgenland auf der österreichischen Seite sowie Gorenjska, Koroška, Podravje und Pomurje auf der slowenischen Seite) verfügt über zahlreiche Entwicklungspotentiale, Institutionen, Wissen und Ideen, die jedoch unabhängig und ohne (dauerhafte) grenzüberschreitende Verbindungen verwendet werden, was auf der einen Seite die Erreichung der »kritischen Masse« für den erfolgreichen Konkurrenzkampf mit großen Regionen der globalisierten Welt hemmt und auf der anderen Seite zu einer Duplizität der Leistung und zur Entstehung von potentiellen Konfliktsituationen führt.
Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit muss gefördert werden. Interessierten Unternehmen, Institutionen und Organisationen muss der Weg zu den grenzüberschreitenden Aktivitäten geebnet und unterstützende Leistungen, wie die Übernahme der anfänglichen Kosten für die Vorbereitungen und die Entwicklung der Zusammenarbeit, zum Beispiel in Verbindung mit der Markt- oder Partnersuche, dem Kennenlernen des Geschäftsumfeldes und seiner Institutionen auf der anderen Seite der Grenze, mit dem Erwerb von fehlenden Wissen, mit der Sicherstellung eines Standortes für die grenzüberschreitende Geschäftstätigkeit usw., angeboten werden. In der grenzüberschreitenden Region (mit einigen Ausnahmen auf österreichischer Seite) bestehen derzeit keine Institutionen, die mit dem Ziel einer systematischen Interessenskoordinierung und Gewährleistung von Leistungen für interessierte Akteure auf beiden Seiten der Grenze tätig wäre.
Zielgruppen
Im Rahmen des vorgeschlagenen Projektes konzentrieren sich die Projektpartner auf drei Zielgruppen, die sie zu den Schlüsselgruppen bei der Förderung und Unterstützung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zählen:
- Bildungsinstitutionen als Innovationsträger und Träger der technologischen Entwicklung, Gestaltung des geschäftlichen und unterstützenden Umfeldes,
- Organisationen für die Durchführung der unterstützenden Leistungen,
- Regionale Entwicklungsorganisationen, regionale und lokale Verwaltungsbehörden und andere Akteure für die Orientierung, Förderung, Unterstützung und Koordination der allgemeinen Regionalentwicklung.
Nutznießer des Projektes
Schlüsselanwender des Projektes sind in der grenzüberschreitenden Region Tätige, vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die an beiden Seiten der Grenze in der Überzahl sind. Zahlreiche davon wurden wegen der Krise mit einer Verringerung der Nachfrage konfrontiert. Das Suchen nach neuen Märkten, die Anpassung von Produkten und Leistungen sowie die Verbesserung der technologischen Ausrüstung ist eine Notwendigkeit, gleichzeitig gibt es aber immer weniger Mittel für Investitionen zur Erschließung neuer Märkte, zum Ankauf von Technologien sowie zur Erhöhung der Bildungsebene bei den Angestellten. Im Rahmen des Projektes werden von den Partnern neue Werkzeuge für die Förderung diverser Formen der geschäftlichen Zusammenarbeit entwickelt und die bereits Bestehenden vervollständigt, wobei es sich um die Zusammenarbeit mit Bildungsinstitutionen und Unternehmen (B2B) handelt. Diese Werkzeuge werden pilotartig in mindestens 300 Unternehmen angewendet.
Andere Gruppen von Anwendern umfassen: Bildungsinstitutionen, die nicht direkt am Projekt teilnehmen werden, Bildungsvermittler, Unternehmens- und Geschäftsberater, Unternehmensförderungsinstitutionen, Vereinigungen, Kammern, politische Subjekte, Entscheidungsträger, ausführende Organisationen im Bereich der Regionalentwicklung usw. Diesen wird der Zugang zu Informationen und zu Wissen, das im Rahmen des Projektes entwickelt wird, ermöglicht.
Ziele
Das Grundziel des Projektes ist die Erstellung einer funktionellen Plattform für eine schnellere und einheitlichere Entwicklung der gesamten grenzüberschreitenden Region Österreich (insbesondere Steiermark und Kärnten) – Slowenien.
Dies geschieht auf Basis der Förderung von Innovation und der Nutzung der gesamten sowie komplementären Kompetenzen und der Verbesserung der grenzüberschreitenden (breiten internationalen) Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Bildungsinstitutionen, Entwicklungs-organisationen, unterstützenden und regionalen Organisationen, den politischen und Verwaltungsorganen und anderen Akteuren auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene mit der Absicht der Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit der grenzüberschreitenden Region im internationalen Maßstab.
Weitere Informationen erhalten Sie über die Projekthomepage www.regiolab.info
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